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Jan Kath
Sari Brightblue

Vorgestellt: imm cologne 2012, Köln | Entwurfsjahr: 2012 | Design: Jan Kath
Sari Brightblue

Die Saris werden zunächst in einem aufwändigen Trennverfahren in schmale Streifen geschnitten, gereinigt und nach Farben sortiert, um dann als Knüpfmaterial wieder eingesetzt zu werden. Strahlendes Azurblau, leuchtendes Moosgrün, kräftiges Granatrot – es ist eine seltene Farbgewalt, die diese Teppiche so einzigartig macht. Rund um die Stadt Agra, im Kernland des ehemaligen Mogulreiches, werden die Teppiche in den Manufakturen von Hand geknüpft. Die aus Persien stammenden Mogule hatten das Handwerk im 16. Jahrhundert auf den Subkontinent gebracht. Die Teppichkunst ist hier bis heute lebendig und Zeugnis der muslimischen Herrscher – genau wie das weltberühmte Grabmal Taj Mahal. Kath lässt die Sari-Seide in klassischen geometrisch-orientalischen Mustern knüpfen, aber erstellt auch monochrome Teppiche. „Bei der Ton-in-Ton-Variante ist besonders deutlich zu erkennen, wie vielschichtig das verwendete Material ist", erklärt Kath. Auch wenn die Farben von Hand getrennt werden, sind sie doch nie hundertprozentig gleich. Hier blitzt ein dünner Goldfaden aus dem Gewebe, dort strahlt ein Tupfer in Neon-rot. „Jeder der verwendeten Saris hat seine eigene Geschichte – und von denen erzählen sie uns in unseren Teppichen."

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  • Sari Brightblue
  • Sari Deluxe Azeri