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Mit neuem Schwung

Die Hyparschale in Magdeburg wurde im Zuge der umfangreichen Sanierung mit hochwertigen Kautschuk-Bodenbelägen von nora ausgestattet, die wie aus einem Guss wirken und die architektonische Klarheit der Mehrzweckhalle unterstreichen.

Die Hyparschale, ein denkmalgeschütztes Messe- und Ausstellungszentrum aus dem Jahr 1969, ist eines der eindrucksvollsten Wahrzeichen der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt: Die Schalendachkonstruktion zeigt vier doppelt gekrümmte Betonschalen, die ohne Stützen eine Fläche von 48 x 48 Metern abdecken und dessen spitze Gebäudeecken wie Segel bis zu 16 Meter in die Höhe schwingen. Entworfen hat die außergewöhnliche Konstruktion der Ingenieur und Bauunternehmer Ulrich Müther, ein Pionier der Schalenbeton-Bauweise. Die nur sieben Zentimeter dicke Betonschicht wurde einst mit Spritzpumpen im Torketverfahren auf die vier Holzschalungen aufgebracht, und zwar jeweils in einem Arbeitsschritt, was ein besonderes Können des Spritzenführers voraussetzte.

Seit 1997 stand die Halle leer und bedurfte im Zuge von Korrosion des stahlbewehrten Betons einer umfangreichen Erneuerung. gmp Architekten aus Berlin haben den Bau fit für die Zukunft saniert, die Tragfähigkeit des Daches durch den Einsatz von Carbonfaser-Gelegen erhöht und die zwischen den Schalen sternförmig verlaufenden Oberlichter geöffnet. Parallel wurden Kuben mit Galerieebenen eingefügt, die mit Brücken verbunden sind und den Raum aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar machen. Eine neue Glasfassade ersetzt die bisherige Industrieverglasung und öffnet neue Blickachsen in den Stadtpark.

Der grazile Charakter des Bestands sollte trotz der Modernisierung- und Reparaturmaßnahmen erhalten bleiben, auch wenn diese teils mutige Eingriffe erforderten. "Für jeden gelungenen Umbau ist die Wertschätzung dessen, was andere einmal erschaffen haben, eine zentrale Voraussetzung", so Stephan Schütz, Executive Partner bei gmp. Somit zählte es für die Innenräume Produkte zu verwenden, die funktional wie ästhetisch sind und ausgelegt auf die baulichen Anforderungen eines denkmalgeschützten Gebäudes. Das neu entstandene obere Geschoss mit einer Fläche von 1.200 Quadratmetern wurde mit 'noraplan uni' von nora in Grau versehen.

Der qualitativ hochwertige Kautschuk-Bodenbelag überzeugte sowohl hinsichtlich der technischen Vorteile wie der zurückhaltenden Gestaltung: Seine schlichte Eleganz bietet eine einheitliche Fläche. "Der gesamte obere Bereich soll wie auch der Hallenboden aus einem Guss wirken und die architektonische Klarheit des Raumes unterstreichen, daher wurde 'noraplan uni' unverfugt verlegt", so die Architektin und Projektleiterin Ursula Köper von gmp Architekten. Der Belag bietet eine dichte, geschlossene Oberfläche und muss nicht beschichtet werden. Zudem ist er einfach und chemiearm zu reinigen. "Vor allem aufgrund des geringen Pflegeaufwandes ist Kautschuk bei den elastischen Bodenbelägen für uns die erste Wahl", so Köper. Dank der hohen Schalldämmung trägt der Boden zu einer angenehmen Geräuschkulisse bei. Frei von PVC, Phthalat-Weichmachern und chlorhaltigen Polymeren sowie mit einer R9 Rutschsicherheit ausgestattet, ist dieser darüber hinaus trittsicher und emissionsarm. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht ist 'noraplan uni' effizient: "Der Kautschukbelag ist deutlich leichter und kostengünstiger als Sichtestrich", so Ursula Köper von gmp Architekten.

Das gestalterische Konzept offener Raumstrukturen mit einem quadratischen Grundsystem, starken Linien und fließenden Übergängen prägt das Gebäude. Gleichzeitig erfüllt der Bodenbelag von nora höchste funktionale Anforderungen: Er ist besonders langlebig und robust – Eigenschaften, die gerade in öffentlich genutzten Räumen eine zentrale Rolle spielen. In der denkmalgeschützten Hyparschale ergänzt dieser visuell wie funktional die architektonische Besonderheit des Bauwerks und trägt dazu bei, dass dieser wieder ein beliebter kultureller Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt ist. (am)

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