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Handgranate statt Tannenzapfen: Er sei an Architektur interessiert, die andere hässlich finden, sagt Guido Zimmermann. Jetzt macht er daraus Kuckucksuhren.

Zum Kuckuck

Waschbeton statt Schwarzwaldhaus: Wie der Frankfurter Künstler Guido Zimmermann auf „das Ding mit den Kuckucksuhren“ kam.​
von Florian Heilmeyer |
Hauptstadt-Platte: Die baugleichen Uhren-Klötze der „Berlin Edition“ werden als numerierte Serie gefertigt.
Passend zum Beton: Sein Basecap trägt der Kuckuck natürlich verkehrt herum, Alter.
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Kuckuck auf der Baustelle: Die alten Gehäuse werden komplett entsorgt, dann wird neu gebaut. Irgendwann will Zimmerman aus den leeren Schwarzwaldhüllen eine "apokalyptische Endzeitinstallation“ machen.
Ob der Kuckuck in der neuen Heimat glücklich ist? Jedenfalls ruft er wie zuvor. Oder kommt er dabei etwa nur seiner Pflicht nach?